Bienengesundheit

 

Eine wichtige Ursache für Erkrankungen des Bienenvolkes ist ein ungünstiger Standort der Beute. Hier ist der Imker in der Pflicht und jeder sollte, auch wenn er schon länger imkert, dies überprüfen, denn die Bedingungen ändern sich auch durch Einflüsse von außen. 

Treten bei der Bienenhaltung Schwierigkeiten auf und es besteht der Verdacht, dass die Bienen erkrankt sind, kann man sich mit Hilfe vielfältiger Literatur, Schulungen und der Hilfe anderer Imker auf die Suche begeben. Es ist keine Schande wenn die eigenen Bienen erkranken, es ist eine Schande wenn der Imker nicht handelt, sich keine Hilfe holt wenn man selbst nicht weiter kommt. Die Behandlungspflicht bei Bienenkrankheiten ist in der Bienenseuchenverordnung geregelt.

Die momentan stärkste Gefährdung geht von der Varroamilbe aus. Der Imkerverein Maingau setzt hier auf die Methode des Drohnenbrutschneidens, der Ablegerbildung und der Behandlung mit biologischen Mitteln nach dem Konzept „Varroa unter Kontrolle“. Diese Broschüre, Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung e.V., informiert umfassend über die Behandlungsmethoden. Im Verein wird beobachtet welche Methoden der Varroabekämpfung aktuell diskutiert werden, welche neuen Mittel entwickelt werden (Zulassung neuer Varroamittel, Königinnen sperren, usw.)

Bei auftretenden Problemen sollte man die Bienensachverständigen des Imkervereins ansprechen.

Über eine eventuelle Gefährdung durch die Faulbrut kann man sich auf der Internetseite vom Landesverband Hessischer Imker e.V. informieren.

 

Varoa unter Kontrolle

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Ein Varrobekämpfungskonzept ist wichtig! Es kann jedoch immer nur eine Leitlinie darstellen. Eine Beurteilung der speziellen Situation bleibt trotzdem unerlässlich, da nicht alle Einflussgrößen in einem Konzept berücksichtigt werden können.Diese Broschüre ist ein wichtiges Dokument für alle Imkervereine zur Schulung der Imkerkollegen

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